| |
| Sonntag, 25.03.2012 13.30 (Generalprobe - freier Eintritt) 20 Uhr Samstag, 31.03.2012 Sonntag, 01.04.2012 Sonntag, 08.04.2012 jeweils um 20 Uhr | Einlaß ist jeweils ab 19 Uhr Kartenvorverkauf ab 12. März in der Kreissparkasse Gmund und |
Bereits 1836 wurde in Gmund das erste Mal Theater von bäuerlichen Laienspielern aufgeführt. Leider gibt es von diesen Stücken keine Aufzeichnungen mehr. Die Gmunder Theatergruppe kristalisierte sich aus dem von Zebedäus Flederwisch gegründeten Louisenthaler Faschingstheater zusammen, dass sich später Gmunder Volkstheater nannte und im Gasthof Herzog Maximilan in Gmund schon damals namhafte Stücke wie "Der Herrgottschnitzer von Oberammergau" oder "Das Glöckerl von Birkenstein" zur Aufführung brachte. Aus dieser Gruppe, bei der die meisten Mitglieder desTrachtenvereins wurden, der 1889 gegründet wurde, entwickelte sich nach und nach die Gmunder Theaterschar.
Ab 1922 übernahmen die Brüder Eisenburg die Leitung dieser gut eingespielten Truppe und so wurde in Gmund jedes Jahr am Passionssonntag und am Palmsonntag ein Theater aufgeführt. Auch mehrere Einakter wurden übers Jahr verteilt zu passenden Anlässen einstudiert und aufgeführt. Viele Komödien, Charakterstücke, auch ein Passionsspiel standen auf dem Spielplan. Bis zum Jahr 1936 wurde regelmässig gespielt, dann war für 30 Jahre Stillstand.
Im Jahre 1964 übernahm Benni Eisenburg sen. abermals die Leitung und führte mit seinen Spielern, bei dem auch seine Kinder Beni jun. und Veronika die beide brilliante Theaterspieler waren, die Stücke "Wilderblut", "d'Jaga", den "Wildschütz Jennawein" und den "Wuiden Jaga von Gmund" auf. Alle Stücke wurden ein grosser Erfolg und waren mehrmals ausverkauft.
1967 ging die Wildererserie
zu Ende denn Hans Angler übernahm die Regie fast 15 Jahre hatten er und
seine Frau Kathi mit ihren Töchtern Gabi und Maritta, die viele Jahre
mitspielten, die Gruppe fest im Griff.
Lauter junge und neue Spieler führten in diesem Jahr "Das liebe
Geld" auf. Viele Spieler wie Hans Bernöcker, Annelies Rinshofer,
Sepp Eibach, Dieter Lang, Sophie Winkler, Marianne Bernöcker u.a. sind
bis auf den heutigen Tag dabei. Aus gesundheitlichen Gründen legte er
1992 sein Amt nieder.
1992 übernahm Martin von Preysing, der selbst ein hervorragender Theaterspieler ist die Gmunder Theatergruppe mit viel Elan und jugendlichem Schwung wurden unter seiner Regie Stücke wie "die Ledigensteuer", "der bayr. Prodektulus" oder "Blaues Blut und Erbsensuppe" gespielt. 1997 übergab er sein Amt aus beruflichen Gründen an Marianne Bernöcker.
1997 übernahm Marianne
Bernöcker, anfänglich mit Dieter Lang die Regie und es wurden "die
Haberltöchter von Marschall" gespielt. Mit vielen jungen Spielern
wie Maria Huber, Traudi und Martin Eibach, Sepp Mayr, Sepp und Burgi Seestaller,
Angie Riedlechner, Margret Obermüller, Anderl Liedschreiber, Sepp Eck,
Ambros und Georg März, Anton Huber, Marianne Stadler fing wieder eine
neue Generation mit dem Theaterspielen an.
Seit 1998 führt Marianne Bernöcker die Truppe allein. Bei der auch
einige ältere Spieler wie Sepp Eibach, Sophie Winkler und Monika Mayr
regelmässig zum Einsatz kommen. Im Jahr 2005 wurde zum Georg Stöger
Gedächtnisjahr mit grossem Erfolg der "Wuide Jaga von Gmund"
gespielt und der Einakter "De zwiderne Almtrud". Der Stamm der Gmunder
Spieler besteht aus ungefähr 25 Spielern die jederzeit zum Einsatz bereit
sind.
2010
brachte die Theatergruppe des Trachtenvereins D`Neureuther Gmund
die
Altmünchner Gangstergeschichte "A Kufern" von Peter Landstorfer auf die Bühne.
2011
spielte die Theatergruppe des Trachtenvereins D`Neureuther Gmund
das Volksstück "An da Grenz" von Ludwig Pausch auf die Bühne.